Mit „Nein!“ betritt die Sammlung den Raum der Entscheidung. Nach den vielen Schwebezuständen wirkt dieses Gedicht wie die Verdichtung von Endgültigkeit.
Formal genügen ein Wort und ein Ausrufezeichen, um maximale Spannung zu erzeugen. Das Zeichen ist hier nicht bloß Betonung, sondern Vollzug.
Semantisch ist „Nein!“ mehr als Verweigerung. Es ist Grenzziehung, Selbstbehauptung, Abbruch und mitunter auch letzte Rettung.
Im dramaturgischen Zusammenhang wirkt das Fragment als Schlussstein: die Wand nach der Schwebe, der Bruch nach der Ambivalenz, der Moment, in dem Sprache nicht mehr sucht, sondern stoppt.